Am Vormittag den Rest der Mulde mit Schieferabbruch aus den Sockelausschachtungen gefüllt. Heute war primär der Jones am unteren Ende des Förderbandes, während ich noch ein wenig Material aus dem nördlichen Teil des EG BA2-Bodens abgetragen habe. Parallel habe ich einige der am Montag vor einer Woche gelieferten Fenster schon einmal in die Nähe ihrer Finalen Destination geschleppt.
Am Nachmittag haben wir dann in Dreierformation mit Daga an dem Abschluss der Dampfbremsarbeiten gearbeitet, denn der Plan ist, die Zellulose Ende Januar einzublasen. Um 16:00 ist der Jones dann auf den Zug, Daga und isch haben dann noch bis 20:00 weitergearbeitet.
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Sonntag, 11. Dezember 2011
Freitag, 18. November 2011
Abbruch Ecke unter Tragwerk, neues Einrichten Förderband.
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| Förderband etc. (Bild vom 3.12.11) |
Er und der Mader (Transportunternehmer von Sent) haben mit mir noch ein wenig gescherzt und mich mit "Ahh, da kommt Andy Ovenstone Nummer zwei!" begrüsst. Andy Ovenstone baut auch ein Haus in Eigenregie um und hat auch unglaublich viel Kubikmeter aus seinem Keller herausgeschaufelt. Er hatte jedoch den Vorteil, dass seine Hütte nicht auf Fels gebaut ist. Dafür hat er das Pech, dass seine Hütte in einer Senke liegt und er dadurch Entwässerungsprobleme bekommen hat.
Mit der Hilti hab ich dann so lange abgebrochen, bis ich das Material nicht mehr wegschieben konnte. Daraufhin habe ich mich an die Wiederinstallation des Förderbandes gemacht, da ja durch das Erstellen der Wand BA2/3 die alten Öffnungen nicht mehr vorhanden bzw. ungeeignet für einen angenehmen Förderbandbetrieb sind. Dafür habe ich den östlichsten Balken der UG Decke mit einem Spriess abgestützt und an der südlichen Seite der BA2/3 Türe im EG den Balken gekappt. Dadurch habe ich jetzt ein etwa 3 mal 3 Meter grosses Loch im EG-Boden. Vorher musste ich noch die Abflussrohre von Friedel Bearths alter Scheisse demontieren, was ich sowieso schon lange machen wollte.
Zu meinem Erstaunen konnte ich das Förderband (Condecta LIBA 400) sogar komplett alleine installieren. Dann können wir morgen früh grade Vollgäse geben. In der Zwischenzeit ist auch die neue Mulde gekommen.
Den Rest vom Tag habe ich mit Aufräumarbeiten beschlossen. Ich hatte auch noch die Idee, dass, wenn ich OG BA2 Nord mit Blache abschliesse, an wärmeren Tagen vielleicht genug Temperatur habe, um von innen Mauerwerk hochzuziehen.
Bild: Querschnitt Mauer Bestand UG BA2 nord: Die Balken müssen nicht unbedingt so durchnässt sein: Die Mauer ist einigermassen hoch über dem Schiefersockel und schön mit losem Material/Schutt hinterfüllt. Wenn man seine Hütte liebt, achtet man darauf, dass sich oberhalb der Schüttung kein Dreck sammelt, welcher die Feuchtigkeit hält. Die letzen Hausbesitzer oder sogar noch früher, haben das jedoch schleifen lassen. Somit konnte diese Dreckschicht schön die Feuchtigkeit halten, welche natürlich kapillar in die Balken gewandert ist und auch das Mauerwerk durchnässt hat.
Donnerstag, 17. November 2011
Abschluss Mauer BA2/3, Beginn Abbruch Ecke u. Tragwerk
Den Vormittag habe ich genutzt, um die Mauer BA2/3 abzuschliessen, i.e. die fehlenden Steine an den Stellen zu setzen, wo sich die temporäre Abstützung befand. Das ist eine mühsame Arbeit, da fast alle Steine zugesägt werden und die oberen Anschlüsse unter dem Balken mit Mörtel aufgefüllt werden müssen.
Am Mittag kam dann mein Statiker, Peter Brem, vorbei und er hat mal wieder meine Sorge um das Absägen des Riegels als unnötig befunden. Weiterhin haben wir den Ablauf der Betonierarbeiten im UG besprochen. Ich werde jetzt ein paar Schnitte zeichnen, damit die Mauer dimensioniert werden und die Eisen bestellt werden können.
Leider machen die Betonwerke Anfang Dezember bis etwa Februar zu, da der Kies gefriert. Man kann theoretisch noch bestellen, aber der Beton ist dann sehr teuer, da sowohl der Kies entfrostet, als auch das Wasser geheizt werden muss. Das erfordert meinerseits eine Neuplanung der Abläufe. Für die Drainage und das Mauerfundament (60cm breites L, mindestens 20cm hoch) habe ich mit ihm jedoch schon die Variante ins Auge gefasst, 2 Kubikmeter Kies in den Keller zu schütten, ein Palett Zement organisieren und mit dem grossen Fabiomischer für die Drainage und Sockel/Fundamentarbeiten den Beton im Keller anzumischen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Schlachtplan erstellen.
Herr Brem hat ausserdem gefragt, wer die Mauer BA2/3 gemauert hätte, die sei wirklich sehr schön. Sehr angenehmer Bauchpinsel war das. Ausserdem können sich Kalle, Michi und Josch auch einen grosse Scheibe davon abschneiden. Allgemein war er erstaunt/erfreut über den rassigen Fortschritt.
Am Nachmittag habe ich noch kurz das Material der Mauer BA2/3 Arbeiten versorgt und dann sogleich den Riegel durchtrennt. Danach war die Bruchsteinmauer, welche auf einem grossen, schrägen Schiefersockel steht, schnell abgebrochen. Im Anschluss habe ich schon begonnen, den Schiefer mit einer neuen Methode abzubrechen, welche ohne einen grossen Abbruchhammer auskommt: Man spitzt seitlich in die Schieferschichten (natürlich nur ausfühbar, wenn seitlicher Zugang möglich) und hebelt die einzelnen Schichten weg. Kurz vor 19:00 habe ich aufgehört, kaum fertig, kam Werner mit 10l Süessmoscht und einer Einladung zum Znacht.
Am Mittag kam dann mein Statiker, Peter Brem, vorbei und er hat mal wieder meine Sorge um das Absägen des Riegels als unnötig befunden. Weiterhin haben wir den Ablauf der Betonierarbeiten im UG besprochen. Ich werde jetzt ein paar Schnitte zeichnen, damit die Mauer dimensioniert werden und die Eisen bestellt werden können.
Leider machen die Betonwerke Anfang Dezember bis etwa Februar zu, da der Kies gefriert. Man kann theoretisch noch bestellen, aber der Beton ist dann sehr teuer, da sowohl der Kies entfrostet, als auch das Wasser geheizt werden muss. Das erfordert meinerseits eine Neuplanung der Abläufe. Für die Drainage und das Mauerfundament (60cm breites L, mindestens 20cm hoch) habe ich mit ihm jedoch schon die Variante ins Auge gefasst, 2 Kubikmeter Kies in den Keller zu schütten, ein Palett Zement organisieren und mit dem grossen Fabiomischer für die Drainage und Sockel/Fundamentarbeiten den Beton im Keller anzumischen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Schlachtplan erstellen.
Herr Brem hat ausserdem gefragt, wer die Mauer BA2/3 gemauert hätte, die sei wirklich sehr schön. Sehr angenehmer Bauchpinsel war das. Ausserdem können sich Kalle, Michi und Josch auch einen grosse Scheibe davon abschneiden. Allgemein war er erstaunt/erfreut über den rassigen Fortschritt.
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| Aufräumen: Gemauert wird das nächste Mal OG BA2 Nord. |
Vorbereitungen zum Abbruch Ecke unter zentralem Tragwerk
Der letzte veröffentlichte Post ist schon wieder mehr als ein Jahr her, gopf. Ich habe aber schon ein paar vorbereitet und mir jetzt vorgenommen, konsequenter zu schreiben. Bis zur Deadline der Förderung werde ich einen neuen Rhythmus ausprobieren: Eine Woche für's Büro jedoch mit Freitag und Samstag und dann die darauffolgende Woche Mittwoch bis Samstag auf dem Bau.
Heute habe ich die Betonierarbeiten von der Jones/Roller/Daga-Session ausgeschalt, die provisorischen Abstützungen, welche zum Aufmauern der Mauer BA2/3 nötig waren entfernt, teilweise das Tragwerk zwischen BA1/2 abgestützt, damit das restliche Mauerwerk und Fels unterhalb endlich abgetragen werden kann, was Vorraussetzung ist, die Aushubarbeiten im Keller so abzuschliessen, dass man die Stützmauer im UG betonieren kann.
Dazu habe ich den untersten Riegel an der Stelle unterspriesst, wo von oben ein Ständer aufsitzt, welcher eine grossen Teil der Dachlast trägt. Ziel ist es, den Riegel zu entfernen, um die ganze Sektion mit der Betonwand unterfangen zu können. Bevor ich den Riegel jedoch ganz abtrenne, habe ich morgen noch einen Termin mit meinem Statiker, um wirklich sicher zu gehen. Zum Teil habe ich schon etwas Mauerwerk abgetragen und einen anderen Ständer (nordwärts) entfernt. Riegel und Ständer waren beide schon gut morsch.
Ausserdem habe ich den Mauerkopf der Nordmauer UG zum grössten Teil freigelegt, sodass man von oben betonieren kann. Weiter habe ich das Loch in der Decke UG wieder freigelegt und vergrössert, welches ich für die Mauerarbeiten EG BA2/3 abgedeckt habe. Ziel ist es, eine bessere Position für das Förderband durch die neue Türe EG BA2/3 zu schaffen, um das in den nächsten Tagen anfallende Material gut entsorgen zu können. Ausserdem viel aufgeräumt.
Heute habe ich die Betonierarbeiten von der Jones/Roller/Daga-Session ausgeschalt, die provisorischen Abstützungen, welche zum Aufmauern der Mauer BA2/3 nötig waren entfernt, teilweise das Tragwerk zwischen BA1/2 abgestützt, damit das restliche Mauerwerk und Fels unterhalb endlich abgetragen werden kann, was Vorraussetzung ist, die Aushubarbeiten im Keller so abzuschliessen, dass man die Stützmauer im UG betonieren kann.
Dazu habe ich den untersten Riegel an der Stelle unterspriesst, wo von oben ein Ständer aufsitzt, welcher eine grossen Teil der Dachlast trägt. Ziel ist es, den Riegel zu entfernen, um die ganze Sektion mit der Betonwand unterfangen zu können. Bevor ich den Riegel jedoch ganz abtrenne, habe ich morgen noch einen Termin mit meinem Statiker, um wirklich sicher zu gehen. Zum Teil habe ich schon etwas Mauerwerk abgetragen und einen anderen Ständer (nordwärts) entfernt. Riegel und Ständer waren beide schon gut morsch.
Ausserdem habe ich den Mauerkopf der Nordmauer UG zum grössten Teil freigelegt, sodass man von oben betonieren kann. Weiter habe ich das Loch in der Decke UG wieder freigelegt und vergrössert, welches ich für die Mauerarbeiten EG BA2/3 abgedeckt habe. Ziel ist es, eine bessere Position für das Förderband durch die neue Türe EG BA2/3 zu schaffen, um das in den nächsten Tagen anfallende Material gut entsorgen zu können. Ausserdem viel aufgeräumt.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Stabilisierung Mauerkopf BA2 EG Nord, Ersatz Pfeiler OG BA1/2 Nord
Josch hat in der zweiten Hälfte seines Ferienjobs mit der Stabilisierung des Mauerkopfes der Mauer BA2 EG Nord begonnen und den oberen Teil der alten Mauer abgebrochen und den Abraum über eine schöne, neue Schuttrutsche in die Mulde befördert.
Auf die abgetragene Mauer kommt ein Betonband, welches als Sauberkeitsschicht für die obenliegenden Konstruktionen dient. Das ist zum Teil Mauerwerk, zum anderen Teil evtl. Schiebefenster. Ausserdem sorgt sie dafür, dass die untere Mauer etwas stabilisiert wird, wenn später unterhalb noch ausgeschachtet wird. Gleichzeitig hat der Beton die Funktion einer Horizontalsperre, welche den vertikalen Wassertransport auf fast Null abbremst - das Mauerwerk unterhalb ist Erdberührt und sehr feucht.
Josch ist am Freitag Nachmittag zu seiner Tante gefahren. Abends kamen noch Daga und Jones, Rolf hat es nicht mehr geschafft, da er selber am Maiensäss herumgebastelt hat. Am Samstag haben wir die Mauer fürs Betonieren präpariert: Letzte Spitzarbeiten, reinigen. Jones hat die Schalung gebaut. Wir haben uns entschlossen, das Betonband gleich noch bis in BA1 weiterzuziehen und die Sanierung des Stützpfeilers zwischen BA1/2 gleich mitzunehmen.Am Mittag ist dann auch noch Roller gekommen, welcher sogleich XPS-Streifen gesägt hat, welche die nordseitige Schalung bilden und eine Wärmebrücke zu dem gut wärmeleitenden Beton verhindern. Während Roller und Jones noch die restlichen Eisen gelegt haben, habe ich schon einmal den Mischer parat gemacht. Schlussendlich haben wir etwa 10 Maschinen gebraucht, um die berechneten 0.2 Kubikmeter zu füllen. Roller und Jones haben verdichtet und taloschiert. Daga hat in der Zwischenzeit Material für das gemeinsame Znacht mit Bertschingers organisiert.
Damit er die kalte Nacht übersteht, haben wir den Beton noch mit Blache und Decken abgedeckt. Frecherweise hat sich eine kleine Katze später in die Decke gekuschelt und ist auch sonst noch dreist über Rollers spiegelglatte Oberfläche geschlichen und hat nette Dellen hinterlassen. Wir haben sie "Beton" getauft und sie durfte mit uns in der Küche abhängen.
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| Beton oder Tigerli |
Freitag, 14. Oktober 2011
Mauer BA2/3 EG
Die Remise (BA3) wurde irgendwann mal an das Tablà (Heustall) angebaut. Vermutlich war das nicht allzulange nach der eigentlichen Erstellung des Tablà, da die Konstruktion sehr den im Tablà angewandten Zimmermannstechniken gleicht und das Haus ja 1823 nach dem grossen Brand wieder aufgebaut wurde.
Die Nutzung als Heustall wurde irgendwann hinfällig, spätestens als Herr Salomon seine Schreinerei dort hineingebaut hat. Damit es nicht hindurch windet, wurde die Wand zwischen Remise und Tablà mit Brettern geschlossen. Vorher waren die Hauteile durch die bekannten luftigen Bretter getrennt. Als dann noch die Mayers Wohnräume in die Räume der Schreinerei gebaut haben (natürlich ohne die Einbauten dieser vorher zu entfernen - nicht weniger als vier Fussböden waren übereinander), wurde nochmals eine Schicht mit herziger Isolation, natürlich ohne Dampfsperre, aufgetragen. All diese Schichten galt es zu entfernen. Im Zuge vorangegangener Arbeiten wurden alle bis auf die luftige Bretterschicht schon entfernt. An einem Wochenende haben Daga, Kalle und ich diese herausgenommen und den Pfosten in der Mitte durch einen provisorische Stützkonstruktion ersetzt. Zusätzlich haben wir an der Südseite eine weitere Stütze angebracht, um den Pfosten, welcher in der Aussenhülle eingebettet ist, zu entlasten, wenn wir den Riegel, in welchem auch die Bretter stecken, abtrennen. Eine kleine Bewegung könnte schon die filigrane Aussenhaut in Mitleidenschaft ziehen.
Die neue Mauer beginnt schon unterhalb des neuen Fussbodens, da mittels einer Horizontalsperre so verhindert werden kann, dass Feuchtigkeit in die Mauer und somit in den Wohnraum steigen kann. Das Fussbodenniveau ist unterhalb des Remisenfussbodens (es gibt dann später eine Treppe), darum muss die Bestandsmauer bis zu dieser Höhe abgetragen werden. Das ist etwa ein Meter. Ausserhalb der Mauer sollte noch etwas Platz sein, um die Isolation anbringen und arbeiten zu können. Diese Aushubarbeiten habe ich mit Michi zusammen gemacht. Zusammen mit dem Abtragen der Mauer und zwischenzeitlicher Verbesserung der Abstützungen haben wir 1.5 Tage gebraucht. Den Rest des zweiten Tages, Samstag, haben wir für die Einrichtung der Mauererarbeiten (sauberes Bett, Höhenreferenzen, Nivellierungsarbeiten) und das Legen der ersten Steine verwendet.
Am Sonntag habe ich mit der erste Reihe inklusive des Sturzes, welcher später über der Holzschachtöffnung liegen wird, begonnen. Ab der dritten Reihe war dann auch der Michi wieder am Start und irgendwann kam dann auch noch Kalle, sodass wir am Feierabend schon über dem Remisenniveau lagen (5 Reihen, 1.25 Meter). Fugendicke 1.2 cm mit Armierungseisen als Lehre.
Am Montag begann dann Joschs Ferienjob. Nach einer kurzen Eingewöhnung konnte er schon sehr schön Reihen ziehen. Dienstag Abend war die Mauer bis auf die letzte Reihe, welche passgenaue, flache Steine benötigt, gediehen. Zwischenzeitlich musste ich noch die Bretter der Schreinereidecke absägen, da diese von unten an den Balken, welchen wir mit dieser Mauer unterfangen, genagelt waren. Das war eine ekelhaft staubige Angelegenheit, da auch hier die Vorgänger einfach ihre Schreinereiabfälle in die Deckenzwischenräume gekehrt haben.
Am Mittwochmorgen haben wir die letzte Reihe gelegt: Steine von 4 bis 8.5 cm Höhe gesägt und mühsam Mörtel zwischen diese und den Balken geschoben. Die Mauer landet nicht genau unter dem Balken, sonder ist ein wenig gegen das Haus verschoben, da die Auflage sonst nicht gut gewesen wäre.
Die Nutzung als Heustall wurde irgendwann hinfällig, spätestens als Herr Salomon seine Schreinerei dort hineingebaut hat. Damit es nicht hindurch windet, wurde die Wand zwischen Remise und Tablà mit Brettern geschlossen. Vorher waren die Hauteile durch die bekannten luftigen Bretter getrennt. Als dann noch die Mayers Wohnräume in die Räume der Schreinerei gebaut haben (natürlich ohne die Einbauten dieser vorher zu entfernen - nicht weniger als vier Fussböden waren übereinander), wurde nochmals eine Schicht mit herziger Isolation, natürlich ohne Dampfsperre, aufgetragen. All diese Schichten galt es zu entfernen. Im Zuge vorangegangener Arbeiten wurden alle bis auf die luftige Bretterschicht schon entfernt. An einem Wochenende haben Daga, Kalle und ich diese herausgenommen und den Pfosten in der Mitte durch einen provisorische Stützkonstruktion ersetzt. Zusätzlich haben wir an der Südseite eine weitere Stütze angebracht, um den Pfosten, welcher in der Aussenhülle eingebettet ist, zu entlasten, wenn wir den Riegel, in welchem auch die Bretter stecken, abtrennen. Eine kleine Bewegung könnte schon die filigrane Aussenhaut in Mitleidenschaft ziehen.
Die neue Mauer beginnt schon unterhalb des neuen Fussbodens, da mittels einer Horizontalsperre so verhindert werden kann, dass Feuchtigkeit in die Mauer und somit in den Wohnraum steigen kann. Das Fussbodenniveau ist unterhalb des Remisenfussbodens (es gibt dann später eine Treppe), darum muss die Bestandsmauer bis zu dieser Höhe abgetragen werden. Das ist etwa ein Meter. Ausserhalb der Mauer sollte noch etwas Platz sein, um die Isolation anbringen und arbeiten zu können. Diese Aushubarbeiten habe ich mit Michi zusammen gemacht. Zusammen mit dem Abtragen der Mauer und zwischenzeitlicher Verbesserung der Abstützungen haben wir 1.5 Tage gebraucht. Den Rest des zweiten Tages, Samstag, haben wir für die Einrichtung der Mauererarbeiten (sauberes Bett, Höhenreferenzen, Nivellierungsarbeiten) und das Legen der ersten Steine verwendet.Am Sonntag habe ich mit der erste Reihe inklusive des Sturzes, welcher später über der Holzschachtöffnung liegen wird, begonnen. Ab der dritten Reihe war dann auch der Michi wieder am Start und irgendwann kam dann auch noch Kalle, sodass wir am Feierabend schon über dem Remisenniveau lagen (5 Reihen, 1.25 Meter). Fugendicke 1.2 cm mit Armierungseisen als Lehre.
Am Montag begann dann Joschs Ferienjob. Nach einer kurzen Eingewöhnung konnte er schon sehr schön Reihen ziehen. Dienstag Abend war die Mauer bis auf die letzte Reihe, welche passgenaue, flache Steine benötigt, gediehen. Zwischenzeitlich musste ich noch die Bretter der Schreinereidecke absägen, da diese von unten an den Balken, welchen wir mit dieser Mauer unterfangen, genagelt waren. Das war eine ekelhaft staubige Angelegenheit, da auch hier die Vorgänger einfach ihre Schreinereiabfälle in die Deckenzwischenräume gekehrt haben.
Am Mittwochmorgen haben wir die letzte Reihe gelegt: Steine von 4 bis 8.5 cm Höhe gesägt und mühsam Mörtel zwischen diese und den Balken geschoben. Die Mauer landet nicht genau unter dem Balken, sonder ist ein wenig gegen das Haus verschoben, da die Auflage sonst nicht gut gewesen wäre.
Freitag, 27. August 2010
Rollers erste Mauer und Stockschreinerarbeiten
Am Wochenende des 27.8.2010 waren Roller und Carla zu Besuch. Es war Zeit für Rolfs erste Kalksandsteinmauer: Die alte Balkontüre des ehemaligen Westbalkons musste in ein Fenster umgewandelt werden. Dazu hat er zuerst den alten Stock ausgebaut, dann mit dem Elektrohammer die Öffnung angepasst und sehr präzis die schöne neue innere Leibungsschräge gemeisselt. Zwischendurch haben wir hinten in der Remise begonnen, die neuen Stöcke zu Zimmern. Zu diesem Zweck habe ich in der Woche zuvor schöne Lärchenholzhobelware in der Sägerei in Martina besorgt. Die Stöcke haben eine äussere Nut, in welcher früher die äusseren Vorfensterflügel sassen. Seitlich haben wir Betoniernuten gefräst. Für all diese Arbeiten kam endlich meine ausgeliehene Oberfräse zum Einsatz. Carla hat unterdessen das Mauerstück oberhalb des Badsturzes abgetragen, dort kommt nämlich die Balkontüre hinein. Etwa um 22:00 war dann die Mauer hochgezogen und man konnte gemütlich Znacht essen.

Am Sonntag hat Carla begonnen, das Mauerwerk seitlich der Balkontüröffnung zu sanieren, währen Roller und ich den ersten Stock in das südliche Schlafzimmerfenster im OG BA 2 eingesetzt haben. Sonntag Nachmittag haben Roller und ich dann noch den Bus mit Bauholz vollgeladen und sind nach Klosters zu seinem Maiensäss gefahren, damit er Brennholz für den Winter hat. Auf dem Rückweg habe ich doch glatt Strickers in Selfranga getroffen und konnte Josch zu seiner grossen Freude im Bus mitnehmen.
Am Montag sind wir mit Roberto nach Aschèra gefahren, um Teile seiner Betornierarbeiten auszuschalen.
Am Dienstag ist dann Asti von ihrer Weltreise zurückgekommen und direkt ins Engadin gefahren. Da es dann recht kalt wurde, habe ich pressiert, dass der Stock in das Fenster der ehemaligen Westbalkontüre kommt, sodass man ein provisorisches Fenster montieren kann. Asti war leider etwas angeschlagen und hatte ein schlechtes Gewissen, dass sie nicht richtig helfen konnte, aber für einen Bergler wie mich ist schon etwas Gesellschaft manchmal Hilfe genug.
Am Montag sind wir mit Roberto nach Aschèra gefahren, um Teile seiner Betornierarbeiten auszuschalen.
Am Dienstag ist dann Asti von ihrer Weltreise zurückgekommen und direkt ins Engadin gefahren. Da es dann recht kalt wurde, habe ich pressiert, dass der Stock in das Fenster der ehemaligen Westbalkontüre kommt, sodass man ein provisorisches Fenster montieren kann. Asti war leider etwas angeschlagen und hatte ein schlechtes Gewissen, dass sie nicht richtig helfen konnte, aber für einen Bergler wie mich ist schon etwas Gesellschaft manchmal Hilfe genug.
Samstag, 31. Juli 2010
Einziehen von Sturz in Mauerwerk Rotes Zimmer
Um meine zweiwöchigen Ferien von meinem regulären Job zu beschliessen habe ich mir noch einen kleinen Nervenkitzel aufgespart: Das Einziehen eines Betonsturzes in die Bestandsmauer Süd über dem geplanten neuen Fenster, welches neben dem Bestandsfenster im roten Zimmer plaziert ist. Dazu habe ich das 60 cm dicke Mauerwerk an der Stelle des Sturzes bis zur Hälfte der Mauer aufgespitzt, gereinigt, eine Schalung eingepasst, Eisen vorbereitet, mit Abstandssteinen fixiert und schlussendlich betoniert. Genau als ich den letzten Eimer in die Schalung geleert habe, kam mein kleiner Cousin Philipp mit seiner Freundin von einer Wanderung zurück. Draussen war ein Traumwetter, von dem ich, da ja das Fenster in diesem Raum noch nicht durchgebrochen ist, nichts abbekommen habe. Was für zwei intensive Wochen.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Tiefersetzen Fenster Bad BA 2 EG
Die Höhe des geplanten Fensters liegt fast auf der Höhe des heutigen Fussbodens, darum musste ich auch etwa 30 cm Bestandsmauerwerk entfernen, was ich ohne E-Hammer erledigt habe, da man das Mauerwerk, wenn es nicht unter Last steht auch gut von Hand auseinandernehmen kann.
Im Anschluss habe ich die Leibungen in Bruchstein saniert. Dazu muss man das Mauerwerk auskratzen und von altem Mörtel entfernen und mit einem Pinsel entstauben, dass sich der frische Mörtel gut damit verbindet. Diese Arbeit ähnelt sehr der eines Archäologen, man ist ständig am Pinseln und Pusten.
Sobald der Bruchstein saniert war, habe ich die restliche Höhe der Leibungen mit Kalksandstein hochgezogen und aussen einen vorgespannten Betonsturz eingezogen, gegen den ich dann später einfach betonieren kann. Somit spart man sich die äussere Schalung, das hat sich schon im UG bewährt.
Schliessen Fenster Rotes Zimmer
Nach der vielen Aktionen im OG habe ich nun meine Aktivitäten wieder ins EG verlagert. Dort steht auch noch die Anpassung der Fenster auf dem Programm. Besonders im Roten Zimmer muss mit den Arbeiten mal begonnen werden, da die Betonstürze erst nach drei Wochen ausgeschalt/voll tragfähig sind. Darum habe ich das Planungsfenster vermessen und das Bestandsfenster aussen mit Poroton und innen mit einer Lage Kalksandstein verschlossen, sodass ich, wenn es ein paar Tage ausgehärtet ist, den Sturz aus dem Bestandsmauerwerk ausbrechen und einen Sturz direkt in das an dieser Stelle 60 cm dicke Mauerwerk einbetonieren kann.
Um nicht wieder wegen Rissen nervös zu werden, habe ich bei dieser Gelegenheit alle Risse mit Gipsplättchen versehen, dann sieht man sofort, wenn sich etwas bewegt.
Um nicht wieder wegen Rissen nervös zu werden, habe ich bei dieser Gelegenheit alle Risse mit Gipsplättchen versehen, dann sieht man sofort, wenn sich etwas bewegt.
Freitag, 28. Mai 2010
Statik und Demontage "Rotes Zimmer"
Für die Versetzung des östlichsten Fensters in der Südwand im EG BA 2 muss die südliche Umfassungswand freigelegt werden. Am Nachmittag haben Josch und ich mit der Demontage des sogenannten roten Zimmers (rot, weil der Fussbodenbelag das Zimmer komplett rot erscheinen lässt) begonnen, später ist noch Simon eingestiegen und Josch musste wieder weg. Die Arbeit abgeschlossen haben Rolf und ich. Die Bestellung einer neuen Mulde wurde definitiv notwendig. Unglaublich wieviel Material die verbaut haben. Da freue ich mich auf unseren Innenausbau, der sich auf Putz, Kalk und etwas Holz beschränkt und möglichst die ursprüngliche Substanz für sich sprechen lässt.
Der Raum war mit Pavatexplatten getäfert, welche auf einer Traglattung montiert waren, die wiederum auf eine mit Steinwolle ausgefachten Ständerkonstruktion befestigt waren. Diese Ständerkonstruktion hingegen besass auch wieder einen "Respektabstand" zum wirklichen Baukörper, d.h. zu der südlichen Umfassungswand und alte Deckenbeplankung. Zum Gang hin ist die Ständerkonstruktion mit "wunderschönen" 70er Jahre Saunatäfer verkleidet. Man kann sich eine Vorstellung davon machen, wenn man das nebenstehende Bild betrachtet, welche den Blick durch das ehemalig rote Zimmer auf das Bad zeigt. Diese zwei Zimmer wurden mit einem ordentlichen Raumverlust hineingestellt.
Links ist die freigelegte Südmauer (EG BA 2) des roten Zimmers zu sehen. Früher waren die letzten 1.5m wahrscheinlich hölzern (gelattet). Dieses Stück wurde mit Ziegeln aufgefüllt, wie sich später jedoch zeigen wird, nicht komplett: Eine Ziegelreihe innen, eine aussen, dazwischen Luft. Die Mauer ist in dem Bereich des grossen Fensters auch zwischen 50 und 60 cm dick. Oben im Bild sieht man noch die Untersicht der alten Decke der Schreinerei, welche sich im EG BA 2 befunden hat. Teils findet man noch bleistiftene Rechnungen an den Holzwänden.
Auf den Donnerstag (gestern) hatte ich einen Termin mit dem Statiker, Peter Brem, gelegt, welcher die Statik dieses Projekts betreuen wird. Der Kontakt zu ihm ist auch wieder auf lustige Art und Weise entstanden. Über einen Freund von Miri wurde ich an den Vater eines Studienkollegen dieses Freundes verwiesen, eben dieser Peter Brem. Später hat sich herausgestellt, dass er auch die Sanierung der alten Gewölbe von Roberto und Vres altem Haus in Aschera betreut.
Dieses erste Treffen diente dazu, dass er sich mit der Substanz vertraut machen kann und wir eventuelle Unklarheiten ausräumen können. Ausserdem hatten wir schon eine Liste mit dringenden Fragen, welche einer fachkundigen Antwort bedurften.
Summa summarum war es ein sehr schönes Treffen, denn Peter Brem ist genau die Sorte Mensch, die Simon und mir besonders Sympatisch ist: sehr kompetent, sehr humorvoll, jedoch in einer dezenten Art und Weise. Solche Leute könnten sehr gut eine Professur innehalten, machen es jedoch vielleicht aus Idealismus nicht, sondern freuen sich über die Arbeit in der Praxis, was man sofort merkt. Allein in diesem ersten, schnellen Durchgang wurden so viele Probleme und Fragen gelöst, die auf langjährige Erfahrung besonders in dieser Region (regionale Felsproblematiken, regionale Bauweisen) schliessen lassen. Wir haben diese Begegnung protokolliert. Für alles weitere (Bewehrungspläne, Detaillösungen, etc.) sollen wir uns einfach an ihn wenden.
Der Raum war mit Pavatexplatten getäfert, welche auf einer Traglattung montiert waren, die wiederum auf eine mit Steinwolle ausgefachten Ständerkonstruktion befestigt waren. Diese Ständerkonstruktion hingegen besass auch wieder einen "Respektabstand" zum wirklichen Baukörper, d.h. zu der südlichen Umfassungswand und alte Deckenbeplankung. Zum Gang hin ist die Ständerkonstruktion mit "wunderschönen" 70er Jahre Saunatäfer verkleidet. Man kann sich eine Vorstellung davon machen, wenn man das nebenstehende Bild betrachtet, welche den Blick durch das ehemalig rote Zimmer auf das Bad zeigt. Diese zwei Zimmer wurden mit einem ordentlichen Raumverlust hineingestellt.
Links ist die freigelegte Südmauer (EG BA 2) des roten Zimmers zu sehen. Früher waren die letzten 1.5m wahrscheinlich hölzern (gelattet). Dieses Stück wurde mit Ziegeln aufgefüllt, wie sich später jedoch zeigen wird, nicht komplett: Eine Ziegelreihe innen, eine aussen, dazwischen Luft. Die Mauer ist in dem Bereich des grossen Fensters auch zwischen 50 und 60 cm dick. Oben im Bild sieht man noch die Untersicht der alten Decke der Schreinerei, welche sich im EG BA 2 befunden hat. Teils findet man noch bleistiftene Rechnungen an den Holzwänden.
Auf den Donnerstag (gestern) hatte ich einen Termin mit dem Statiker, Peter Brem, gelegt, welcher die Statik dieses Projekts betreuen wird. Der Kontakt zu ihm ist auch wieder auf lustige Art und Weise entstanden. Über einen Freund von Miri wurde ich an den Vater eines Studienkollegen dieses Freundes verwiesen, eben dieser Peter Brem. Später hat sich herausgestellt, dass er auch die Sanierung der alten Gewölbe von Roberto und Vres altem Haus in Aschera betreut.
Dieses erste Treffen diente dazu, dass er sich mit der Substanz vertraut machen kann und wir eventuelle Unklarheiten ausräumen können. Ausserdem hatten wir schon eine Liste mit dringenden Fragen, welche einer fachkundigen Antwort bedurften.
Summa summarum war es ein sehr schönes Treffen, denn Peter Brem ist genau die Sorte Mensch, die Simon und mir besonders Sympatisch ist: sehr kompetent, sehr humorvoll, jedoch in einer dezenten Art und Weise. Solche Leute könnten sehr gut eine Professur innehalten, machen es jedoch vielleicht aus Idealismus nicht, sondern freuen sich über die Arbeit in der Praxis, was man sofort merkt. Allein in diesem ersten, schnellen Durchgang wurden so viele Probleme und Fragen gelöst, die auf langjährige Erfahrung besonders in dieser Region (regionale Felsproblematiken, regionale Bauweisen) schliessen lassen. Wir haben diese Begegnung protokolliert. Für alles weitere (Bewehrungspläne, Detaillösungen, etc.) sollen wir uns einfach an ihn wenden.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Pavatex und Fundsachen
Am Dienstag habe ich mich für die weitere Etappe vorbereitet. Diese beinhaltet die Fensterpositionen im EG BA 2 und das OG BA 2. Für die Fenster habe ich schon Betonstürze organisiert. Ausserdem eine Menge Administratives erledigt: Eine Mulde auf Mittwoch bestellt, mit Fabio einen Termin abgemacht (auch wenn er diesen wieder nicht eingehalten hat), die offizielle Baubewilligung, welche nach mehr als 12 Wochen eingetroffen ist, durchgesehen. Ausserdem eine weitere Offerte bei Linard Quadroni angefordert, eine Quelle für Amierungsstahl ausfindig gemacht (im Magazin von Fabio kann ich Material beziehen und aufschreiben lassen) und versucht die GVA (Gebäudeversicherung) zu erreichen, da ich eine Versicherung für die Bauzeit benötige.
Auf Donnerstag (heute, in 45 min) habe ich noch einen Termin mit Peter Brem (Statiker) gemacht, um sich das Projekt anzusehen und uns zu beraten, da gerade auch Simon da ist. Ausserdem benötige ich für die Arbeit der Dachabsenkung ein statisches go/no go.Handwerklich habe ich die Heizungen im Bad und dem "Roten Zimmer" im EG und den Zimmern im OG BA 2 vom Strom abgehängt und demontiert.
Am Abend ist Simon gekommen und wir waren bei Flurin Bertschinger um seine feine Rhabarberwähe zu vernichten, zu der auch später noch Annina Sedlacek, Roberto und Vre gekommen sind, wobei für die letzten beiden leider schon nichts mehr übrig war.
Mittwoch am Morgen wurde ich früh von Josch geweckt, da wir zum Arbeiten abgemacht haben, bevor er in die Schule geht. Kurz darauf ist auch die Mulde eingetroffen und wir haben nach einem Kaffee eine Stunde lang Abbruchmaterial in die Mulde gefüllt, welche dadurch schon recht voll wurde. Vor dem Mittagessen habe ich noch die Werkstatt aufgeräumt, da durch die Entsorgung wieder wesentlich mehr Platz frei wurde.Nach dem Mittagessen habe ich begonnen, in den Zimmern im OG BA 2 die Pavatexverkleidungen abzunehmen, den Türstock zwischen den beiden Zimmern und die Fensterstöcke herauszubrechen und die Verkleidung der Dachuntersicht über dem Balkon wegzuhebeln. Währenddessen ist Rolf gekommen. Nach einem Begrüssungskaffee habe ich mit Simon das gesamte Material vom Balkon geworfen und in die Mulde geschafft. Unglaublich wie viel Material so eine billige Pavatexverkleidung benötigt mit all denen bescheuerten Kaschierleistchen etc.. Die Mulde war danach auf jeden Fall voll.
Das oberste Bild zeigt den ursprünglichen 70er Jahre Treppenaufgang im Westen (Foto: Lina Fried), das zweiteoberste Bild (Foto: Lina Fried) zeigt die Taubstumme, welche in dem ursprünglichen Werrohaus (drittes Bild, Foto: Lina Fried) gewohnt hat und vor welcher alle Kinder im Dorf Angst hatten. Das fünfte Bild zeigt Schimun Mayer, sowie auch das sechste, welches ihn beim Schneeschaufeln vor Linas Haus zeigt. Beide Fotos habe ich hinter dem Stromkasten gefunden.
Technische Notiz: Strassenseitig platzt bei Linas Haus der Verputz ab. Das habe ich als Gelegenheit wahrgenommen, um die Gründe für die schlechte Beständigkeit ihres Verputzes zu eruieren, denn auf ihrer Fassade sind die Umrisse der Platten deutlich sichtbar, was ich um jeden Preis vermeiden möchte. Der Grund dafür ist einfach: Die Armierung ist ein stinknormaler Metallgitter-Putzträger (Hasen-/Hühnerdraht). Dieser ist viel zu flexibel (Metall, zu grosse Maschengrösse/Drahtabstand) für diese Anwendung.
Freitag, 21. Mai 2010
UG Aussen fast fertig, grosse Werkstatt
Letzten Freitag habe ich die Wand für die Tiefersetzung des westlichen Südfensters UG BA 2 ausgebrochen und teilweise schon wieder aufgemauert. Ausserdem habe ich noch das Fenster in der "Sauna" - dem Hausanschlussraum - für die Formatanpassung vorbereitet und einen Holzrahmen gezimmert, welcher einen sauberen Mauerwerksabschluss ermöglicht, welcher den Fenstereinbau erleichtert.
BA 2 bedeutet Bauabschnitt 2 für diejenigen, die mit unserer Nomenklatur noch nicht vertraut sind. BA 1 ist der traditionelle Wohnteil, also der westliche Teil des Hauses, BA 2 ist der ehemalige tablà, also die Scheune, welche in den 70ern schon so fies ausgebaut wurde und BA 3 ist die sogenannte Remise, der östlichste Annex in Holzbauweise.
Am Samstag habe ich dann die am Freitag maltraitierten Mauerteile der Planung entsprechend wieder verschlossen. Damit sind die grössten Arbeiten, welche für die Aussendämmung des UGs nötig sind, abgeschlossen. Es bleibt einzig die Anpassung des Fensters der Chaminada (Speisekammer) und die Zementierung der Fensterbänke innen, welche im Zuge der Betonierung der inneren Stürze ausgeführt werden.
Am Sonntag habe ich zusammen mit Annina den komischen Einbauraum im EG von BA 3 herausgerissen. Damit wurde der Raum zu einer richtig schön grossen Werkstatt, bei der auch die grossen Fenster endlich richtig zum tragen kommen. Jetzt fehlt nur noch eine richtige Werkbank. Evtl. kann ich von Jonas' Grossvater eine ausleihen, bis er selber einen Ort dafür gefunden hat, was wahrscheinlich eher in ein paar Jahren der Fall sein wird. Das wird sich Ende Mai herausstellen.
Ausserdem ist die erste Offerte für die Aussendämmung der Süd- und Westfassade von Bezzola-Denoth/Scuol eingetroffen. Jedoch nicht bei mir, sondern bei Herrn "Somon" Wiesmaier in Berlin. Jetzt fehlt nur noch die von Fabio. Damit wären wir auch schon bei den Aufgaben für Heute:
BA 2 bedeutet Bauabschnitt 2 für diejenigen, die mit unserer Nomenklatur noch nicht vertraut sind. BA 1 ist der traditionelle Wohnteil, also der westliche Teil des Hauses, BA 2 ist der ehemalige tablà, also die Scheune, welche in den 70ern schon so fies ausgebaut wurde und BA 3 ist die sogenannte Remise, der östlichste Annex in Holzbauweise.
Am Samstag habe ich dann die am Freitag maltraitierten Mauerteile der Planung entsprechend wieder verschlossen. Damit sind die grössten Arbeiten, welche für die Aussendämmung des UGs nötig sind, abgeschlossen. Es bleibt einzig die Anpassung des Fensters der Chaminada (Speisekammer) und die Zementierung der Fensterbänke innen, welche im Zuge der Betonierung der inneren Stürze ausgeführt werden.
Am Sonntag habe ich zusammen mit Annina den komischen Einbauraum im EG von BA 3 herausgerissen. Damit wurde der Raum zu einer richtig schön grossen Werkstatt, bei der auch die grossen Fenster endlich richtig zum tragen kommen. Jetzt fehlt nur noch eine richtige Werkbank. Evtl. kann ich von Jonas' Grossvater eine ausleihen, bis er selber einen Ort dafür gefunden hat, was wahrscheinlich eher in ein paar Jahren der Fall sein wird. Das wird sich Ende Mai herausstellen.
Ausserdem ist die erste Offerte für die Aussendämmung der Süd- und Westfassade von Bezzola-Denoth/Scuol eingetroffen. Jedoch nicht bei mir, sondern bei Herrn "Somon" Wiesmaier in Berlin. Jetzt fehlt nur noch die von Fabio. Damit wären wir auch schon bei den Aufgaben für Heute:
- Weitere Offerten bei Markus Wetzel, Maurerarbeiten, Pradella, 7550 Scuol, 081 864 97 48 und L. Quadroni SA, Hoch-& Tiefbauunternehmung, 7556 Ramosch, 081 866 31 60 vorbereiten (mal anrufen und abklären)
- Zementmischer bei Fabio auf Dienstag bestellen und gleichzeitig nach Sand- und Armierungsquelle fragen.
- Mulden für a) leichte Abfälle und b) Terrain auf Dienstag bestellen
- Mögliche Sandquelle: Koch AG, Impraisa fabrica & transports, Plan da Muglin, 7556 Ramosch, 081 866 32 92
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