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Montag, 12. Dezember 2011

Material und Mulde füllen

Am Morgen Material bei Tirona geholt:
  • 20 Sack Beton
  • 45 m2 Enkadrain CK20
  • Baufolie
  • Butylklebeband 30mm
  • Sopralen Schwarzanstrich
Noch ein wenig mit dem Saxofonist und Tironalagerist Hans gequatscht. Im Anschluss 4 grosse (20 Liter) Kübel beim alkoholisierten HGC-Typ eingepackt und in Ramosch bei Koch 160 Meter Dachlatten oben drauf gelegt. Damit sollte uns in der nächsten Zeit nicht langweilig werden, was ja sonst immer die Gefahr ist.

Ab dem Mittag haben wir dann die Samstagschuttberge in die am Morgen frisch gewechselte Mulde befördert, was etwa um 16:30 nach einigen nervlichen Zwischenfällen erledigt war. Waren eher 4.5 m3 als 4.

Nach über einem Monat mit Betons Mitbewohnerschaft das erste Mal Feinstaubrindfischmaismehl für das Fellige erworben. Demzufolge schreitet das Projekt Domestizierung unweigerlich voran...

Sonntag, 11. Dezember 2011

Muldefüllen und Dampfbremsarbeiten

Am Vormittag den Rest der Mulde mit Schieferabbruch aus den Sockelausschachtungen gefüllt. Heute war primär der Jones am unteren Ende des Förderbandes, während ich noch ein wenig Material aus dem nördlichen Teil des EG BA2-Bodens abgetragen habe. Parallel habe ich einige der am Montag vor einer Woche gelieferten Fenster schon einmal in die Nähe ihrer Finalen Destination geschleppt.

Am Nachmittag haben wir dann in Dreierformation mit Daga an dem Abschluss der Dampfbremsarbeiten gearbeitet, denn der Plan ist, die Zellulose Ende Januar einzublasen. Um 16:00 ist der Jones dann auf den Zug, Daga und isch haben dann noch bis 20:00 weitergearbeitet.

Samstag, 10. Dezember 2011

Abbruch Treppe und dem anderen unästhetischen Krempel

Samstag Morgen mit Jones um 7:36 auf den Zug in ZH, 11 auf der Baustelle. Zuerst die Abstützung des Balkens hinten beim Förderband so modifiziert, dass man unterhalb die Drainage und den Sockel betonieren kann. Dann noch den nördlichsten Deckenbalken UG BA1 im Westen abgestützt und begonnen, die Wand östlich von der Bestandstreppe mit dem lässigen Vorschlaghammer herauszubröseln. Im Anschluss musste auch die westliche Mauer dran glauben. Vorher haben wir jedoch den zuvor abgestützten Balken mit der Motorsäge vom Dabelyou durchgehauen und entfernt (durchaus freundliches Gewicht). Der inzwischen angefallene Schuttberg war auch erstaunlich. Während Jones die Reste des Anschlusses der alten Kosmetikmauer am nördlichen Türbogen behutsam mit der GeWalt weggespitzt hat, habe ich mit dem Abbruch der Treppe, die Hilti TE 3000 AVR zwischen den Beinen, begonnen. Im Kontrast zu den sonst eher dürftigen Materialien der Bestandskonstruktion war der Betonunterbau der Treppe mit einem psychedelischen Beton erstellt worden und wir sahen schon unser Tagesziel in Gefahr, i.e. die komplette Demolierung der totalen Schose. Doch nach einer strategischen Querung der Treppe mit der Hilti in alternierender Operation der Hilti durch beide Protagonisten gab diese dann zum Glück ihren letzten Widerstand auf (bis jetzt Huaraluschtigmüllpost haha). Zu diesem Zeitpunkt war es etwa 17:30. Offizieller Abschluss aller Lärmemittierenden Arbeiten ist am Samstag 17:00. Christian "Chrigl" Werro wollten wir nicht seinen allerletzten Nerv rauben. Nach einer kurzen Verpflegung haben wir bis zum Pizzaznacht noch ein wenig geförderbändlet.

Samstag, 3. Dezember 2011

Abbruch für Sockel Mauer UG Nord, Material aus Keller.


Am Samstag habe ich primär die gestrigen Abbrucharbeiten fortgeführt und quasi die gesamte nördliche Wandlänge bis auf den Treppenbereich und das Eck unter dem zentralen Tragwerk abgebrochen. Die Treppe muss zuerst noch in einer separaten Aktion abgebrochen werden, da der Schutt nicht in die Aushubmaterialmulde darf, sondern separat entsorgt werden muss. Im Eck unter dem zentralen Tragwerk lag noch zu viel Schutt, welcher zuerst hinaus muss, bevor ich dort weiterspitzen kann.

Um 16:15 kam dann zum Glück noch Josch und ich konnte, nach einer kurzen Stärkung mit ihm alles lose Material (etwa 2.7 m3), welches die weiteren Abbrucharbeiten behindert, innerhalb von zwei Stunden in die Mulde jagen.

Freitag, 2. Dezember 2011

Zement, Drainrohre, Abbruch UG.

Am Vormittag wollte ich mir, als ich die Schuttröhren zurückbrachte, die grosse Hilti zurückholen, welche Arbeiter von Fabio benötigten. Leider war niemand auf der besagten Baustelle, noch konnte der Bauführer aufgetrieben werden, der den Schlüssel dafür hatte. Der eine Bauarbeiter hat mir dann versprochen, dass er den Hammer bei mir vorbeibringen würde, was aber dann doch nicht geschah. Vor dem Mittag bin ich noch bei der Tirona AG vorbeigefahren und habe 22 Sack Zement, 25 Meter 110mm Drainagerohre und diverse Rohranschlüsse besorgt.

Bild vom 3.12.11
Zum Zmittag war ich bei Vre und Roberto eingeladen. Im Anschluss habe ich zwei Nusstorten für Andrea, den Mechaniker und Magaziner von Fabio und Fabio selber vorbeigebracht, zum Glück war der Hammer im Magazin und ich konnte am Nachmittag mit den Abbrucharbeiten im UG fortfahren. Momentan arbeite ich an den letzten etwa 15 cm, welche nötig sind, dass die Oberkante des Mauersockels genau auf Fussbodenniveau zu liegen kommt. Die Bahn, welche ich dazu entlang der nördlichen UG-Wand spitze ist 70 cm, da das Fundament/Sockel-L 60 cm breit ist. Für die Drainage muss ich dann nochmals 110 (Rohr) + 20 (Enkadrain CK 20) + 30 (Betonunterlage) = 150 mm unter dem Sockelunterkantenniveau spitzen. Im Bereich zwischen BA1 und 2 sogar noch etwas tiefer, da die Drainage noch das Normgefälle von 0.5% erhalten muss, was bei BA2 etwa 7m + 4m Länge etwa 5.5 cm sind. In BA1 ist die Drainage etwa gleich lang, dementsprechend auch das Gefälle.

Am Donnerstag habe ich noch bei Hilti direkt online einen neuen Meisselaufsatz bestellt, welcher zu meinem Erstaunen und Freude schon heute gekommen ist, denn der alte ist wirklich ziemlich durch gewesen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Laser repariert, Kies rein, Mischer rein.


Heute morgen habe ich den Laser repariert. Dazu hab ich die alten NiCa-Akkus ausgebaut und das Teil auf reinen Netzbetrieb umgebaut (ein altes Netzteil von meiner toten Casio Digitalkamera). Bislang noch provisorisch, eine schöne Buchse oder Zugentlastung wäre noch nett.

Ab dem Mittag bis ca 16:00 habe ich die am Morgen gelieferten 2.7 m3 0-16er Betonkies durch die Schuttröhren in den Keller geschaufelt. Im Anschluss noch etwas aufgeräumt und um 18:00 mit dem Werner und Mario den grossen Fabiomischer durch das Hauptportal neben den Kieskasten gewuchtet.

Freitag, 18. November 2011

Abbruch Ecke unter Tragwerk, neues Einrichten Förderband.

Förderband etc. (Bild vom 3.12.11)
Morgens den Rest der Mulde mit dem Material, welches ich noch hoch ins EG werfen konne, gefüllt, damit sie am Nachmittag ausgewechselt werden kann. Den Rest vom Vormittag mit der neuen Methode weiter Material abgebrochen, bis ich auf fiese Quarzbänder gestossen bin. Das war dann die Motivation, zu dem Magaziner von Fabio Bau, Andrea, zu fahren und die grosse Hilti zu holen.

Er und der Mader (Transportunternehmer von Sent) haben mit mir noch ein wenig gescherzt und mich mit "Ahh, da kommt Andy Ovenstone Nummer zwei!" begrüsst. Andy Ovenstone baut auch ein Haus in Eigenregie um und hat auch unglaublich viel Kubikmeter aus seinem Keller herausgeschaufelt. Er hatte jedoch den Vorteil, dass seine Hütte nicht auf Fels gebaut ist. Dafür hat er das Pech, dass seine Hütte in einer Senke liegt und er dadurch Entwässerungsprobleme bekommen hat.

Mit der Hilti hab ich dann so lange abgebrochen, bis ich das Material nicht mehr wegschieben konnte. Daraufhin habe ich mich an die Wiederinstallation des Förderbandes gemacht, da ja durch das Erstellen der Wand BA2/3 die alten Öffnungen nicht mehr vorhanden bzw. ungeeignet für einen angenehmen Förderbandbetrieb sind. Dafür habe ich den östlichsten Balken der UG Decke mit einem Spriess abgestützt und an der südlichen Seite der BA2/3 Türe im EG den Balken gekappt. Dadurch habe ich jetzt ein etwa 3 mal 3 Meter grosses Loch im EG-Boden. Vorher musste ich noch die Abflussrohre von Friedel Bearths alter Scheisse demontieren, was ich sowieso schon lange machen wollte.

Zu meinem Erstaunen konnte ich das Förderband (Condecta LIBA 400) sogar komplett alleine installieren. Dann können wir morgen früh grade Vollgäse geben. In der Zwischenzeit ist auch die neue Mulde gekommen.

Den Rest vom Tag habe ich mit Aufräumarbeiten beschlossen. Ich hatte auch noch die Idee, dass, wenn ich OG BA2 Nord mit Blache abschliesse, an wärmeren Tagen vielleicht genug Temperatur habe, um von innen Mauerwerk hochzuziehen.

Bild: Querschnitt Mauer Bestand UG BA2 nord: Die Balken müssen nicht unbedingt so durchnässt sein: Die Mauer ist einigermassen hoch über dem Schiefersockel und schön mit losem Material/Schutt hinterfüllt. Wenn man seine Hütte liebt, achtet man darauf, dass sich oberhalb der Schüttung kein Dreck sammelt, welcher die Feuchtigkeit hält. Die letzen Hausbesitzer oder sogar noch früher, haben das jedoch schleifen lassen. Somit konnte diese Dreckschicht schön die Feuchtigkeit halten, welche natürlich kapillar in die Balken gewandert ist und auch das Mauerwerk durchnässt hat.

Donnerstag, 17. November 2011

Abschluss Mauer BA2/3, Beginn Abbruch Ecke u. Tragwerk

Den Vormittag habe ich genutzt, um die Mauer BA2/3 abzuschliessen, i.e. die fehlenden Steine an den Stellen zu setzen, wo sich die temporäre Abstützung befand. Das ist eine mühsame Arbeit, da fast alle Steine zugesägt werden und die oberen Anschlüsse unter dem Balken mit Mörtel aufgefüllt werden müssen.

Am Mittag kam dann mein Statiker, Peter Brem, vorbei und er hat mal wieder meine Sorge um das Absägen des Riegels als unnötig befunden. Weiterhin haben wir den Ablauf der Betonierarbeiten im UG besprochen. Ich werde jetzt ein paar Schnitte zeichnen, damit die Mauer dimensioniert werden und die Eisen bestellt werden können.

Leider machen die Betonwerke Anfang Dezember bis etwa Februar zu, da der Kies gefriert. Man kann theoretisch noch bestellen, aber der Beton ist dann sehr teuer, da sowohl der Kies entfrostet, als auch das Wasser geheizt werden muss. Das erfordert meinerseits eine Neuplanung der Abläufe. Für die Drainage und das Mauerfundament (60cm breites L, mindestens 20cm hoch) habe ich mit ihm jedoch schon die Variante ins Auge gefasst, 2 Kubikmeter Kies in den Keller zu schütten, ein Palett Zement organisieren und mit dem grossen Fabiomischer für die Drainage und Sockel/Fundamentarbeiten den Beton im Keller anzumischen. Ich werde in den nächsten Tagen einen Schlachtplan erstellen.

Herr Brem hat ausserdem gefragt, wer die Mauer BA2/3 gemauert hätte, die sei wirklich sehr schön. Sehr angenehmer Bauchpinsel war das. Ausserdem können sich Kalle, Michi und Josch auch einen grosse Scheibe davon abschneiden. Allgemein war er erstaunt/erfreut über den rassigen Fortschritt.

Aufräumen: Gemauert wird das nächste Mal OG BA2 Nord.
Am Nachmittag habe ich noch kurz das Material der Mauer BA2/3 Arbeiten versorgt und dann sogleich den Riegel durchtrennt. Danach war die Bruchsteinmauer, welche auf einem grossen, schrägen Schiefersockel steht, schnell abgebrochen. Im Anschluss habe ich schon begonnen, den Schiefer mit einer neuen Methode abzubrechen, welche ohne einen grossen Abbruchhammer auskommt: Man spitzt seitlich in die Schieferschichten (natürlich nur ausfühbar, wenn seitlicher Zugang möglich) und hebelt die einzelnen Schichten weg. Kurz vor 19:00 habe ich aufgehört, kaum fertig, kam Werner mit 10l Süessmoscht und einer Einladung zum Znacht.

Vorbereitungen zum Abbruch Ecke unter zentralem Tragwerk

Der letzte veröffentlichte Post ist schon wieder mehr als ein Jahr her, gopf. Ich habe aber schon ein paar vorbereitet und mir jetzt vorgenommen, konsequenter zu schreiben. Bis zur Deadline der Förderung werde ich einen neuen Rhythmus ausprobieren: Eine Woche für's Büro jedoch mit Freitag und Samstag und dann die darauffolgende Woche Mittwoch bis Samstag auf dem Bau.

Heute habe ich die Betonierarbeiten von der Jones/Roller/Daga-Session ausgeschalt, die provisorischen Abstützungen, welche zum Aufmauern der Mauer BA2/3 nötig waren entfernt, teilweise das Tragwerk zwischen BA1/2 abgestützt, damit das restliche Mauerwerk und Fels unterhalb endlich abgetragen werden kann, was Vorraussetzung ist, die Aushubarbeiten im Keller so abzuschliessen, dass man die Stützmauer im UG betonieren kann.

Dazu habe ich den untersten Riegel an der Stelle unterspriesst, wo von oben ein Ständer aufsitzt, welcher eine grossen Teil der Dachlast trägt. Ziel ist es, den Riegel zu entfernen, um die ganze Sektion mit der Betonwand unterfangen zu können. Bevor ich den Riegel jedoch ganz abtrenne, habe ich morgen noch einen Termin mit meinem Statiker, um wirklich sicher zu gehen. Zum Teil habe ich schon etwas Mauerwerk abgetragen und einen anderen Ständer (nordwärts) entfernt. Riegel und Ständer waren beide schon gut morsch.

Ausserdem habe ich den Mauerkopf der Nordmauer UG zum grössten Teil freigelegt, sodass man von oben betonieren kann. Weiter habe ich das Loch in der Decke UG wieder freigelegt und vergrössert, welches ich für die Mauerarbeiten EG BA2/3 abgedeckt habe. Ziel ist es, eine bessere Position für das Förderband durch die neue Türe EG BA2/3 zu schaffen, um das in den nächsten Tagen anfallende Material gut entsorgen zu können. Ausserdem viel aufgeräumt.

Sonntag, 17. Juli 2011

Keller tiefer legen, 10. bis 16. Juli 2011

In der zweiten Juliwoche (11.7.-17.7.) 2011 hatte Uli für einmal während einer gesamten Woche zwei Hilfskräfte gleichzeitig zur Verfügung: Josch hatte Schulferien und wollte diese Zeit nutzen, um sich auf Uli's Baustelle einen Zustupf für ein Rennvelo zu verdienen. Ich hatte Ferien von meinem Bürojob und stellte mich ebenfalls zur Verfügung, um ein wenig zum Fortschritt auf der Baustelle beizutragen. Tageweise stand uns Carla tatkräftig zur Seite, soweit es die Auslastung im Backpackers zuliess. Zu unserem Glück zeigte sich das Wetter während dieser Woche alles andere als sommerlich, so dass Carla wohl mehr Zeit auf der Baustelle als im Backpackers verbrachte.

Uli eröffnete Josch und mir zu Beginn der Woche, Ziel dieser Intensivwoche sei es, einerseits einen sich in der Mitte des Kellers befindlich betonierten Sockel abzutragen und sodann entlang der Nord- und Ostwand des Kellers den Boden "L"-förmig um mindestens 70cm abzutragen. Der erwähnte Sockel reichte ursprünglich bis zur Kellerdecke. Direkt über diesem Sockel war eine Hobelmaschine positioniert. Der Sockel diente dazu, die starken Vibrationen dieser Maschien abzufangen. Da dies in Zukunft nicht mehr notwendig sein wird, hatte der Sockel nun ausgedient. Der "L"-Graben war erforderlich, um das Herabsenken der Böden der darüberliegenden Geschosse auszugleichen. Da bis im April 2012 die Wärmehülle des Hauses errichtet sein muss, wozu unter anderem das Betonieren der erwähnten Wände gehört und das finale Bodenniveau für die Betonierarbeiten erreicht sein muss, entschied sich Uli, den Boden vorerst lediglich entlang der erwähnten Wände, also "L"-förmig, abzutragen, um Zeit zu sparen. Der Rest des Kellerbodens wird dann nach Fertigstellung der Wärmehülle im Frühling 2012 abgetragen.

Unser Wochenprogramm glich einem Feriencamp im Steinbruch der Dalton-Brüder, mit dem Unterschied, dass Josch, Carla und ich uns freiwillig zur Verfügung stellten und nicht für irgendwelche kriminelle Handlungen bestraft werden sollten.

Tag eins der Woche nutzten wir, um bei Fabio das Förderband abzuholen und zu installieren. Wir entfernten hierzu im ehemals roten Zimmer respektive im ursprünglichen Gang vor dem roten Zimmer einen Teil des Bodens, indem wir zuerst die oberste Bretterschicht vollständig entfernten und sodann zusätzlich ein ca. 2m2 grosses Loch in die unterste Bretterschicht sägten. Wir hatten gehofft, einen Teil dieser alten, schönen Bretter unbeschädigt entfernen und später wiederverwenden zu können. Aufgrund der überdimensionierten und verrosteten Nägel wurden die Bretter beim Versuch, sie intakt zu entfernen, zerstört. Wir entschieden uns daher, diese Bretter zu Brennholz zu degradieren, was die Loch-Aktion erheblich vereinfachte und beschleunigte.

Nun konnten wir das Förderband durch die neu erstellte Öffnung durch den Boden in den Keller schieben. Da das Förderband nicht lang genug war, um es am Kellerboden abzustützen, befestigten wir es mit einem Spannset, welches über einen Querbalken direkt überhalb der Öffnung gehängt wurde. Dank dieser Hängekonstruktion war es möglich, sowohl das Förderband vom Keller aus angenehm mit Schutt zu beladen, als auch es in der Remise bequem zu entladen.

Nach einem kurzen Testlauf konnten wir unsere Arbeit denn auch schon aufnehmen. Uli und Carla spitzen im Keller den Sockel und in der Folge den "L"-Graben weg und schaufelten das lose Material auf das Förderband, währenddem Josch und ich gemeinsam den Schutt mit Kesseln vom Förderband zur Mulde, welche hinter der Remise positioniert war, trugen. Pro Tag füllten wir so eine Mulde, sprich wir schaufelten täglich ungefähr 2.5 Kubikmeter Material aus dem Keller. Entsprechend gross war Mittags und Abends unser Hunger. Diesen stillten wir mit den besten Würsten vom lokalen Metzger.

Mittwoch, 15. September 2010

Westportaldurchbruch und Balkonstock


Am Montag den 13.9. haben Carla und ich das Eingangsportal durchgebrochen. Dazu mussten wir das Material, welches sich noch zwischen den betonierten Segmenten befand herausspitzen. Innerhalb eines Tages haben wir die Arbeit abgeschlossen. Einige weitere Feinarbeiten (Material auf der Innenseite, Betonsockel aussen) waren noch nötig, jedoch in den darauffolgenden Tagen schnell erledigt.


Dank der Arbeit von Carla und Asti konnte ich den Balkonstock einbauen, was noch eine heikle Angelegenheit war, da dieser Stock unten offen war, was einen verzogenen Stock begünstigt. Das wäre jedoch eine Katastrophe, da die Balkontüre dann auf einem verzogenen Stock montiert werden müsste. Aus diesem Grund habe ich den Stock unten behelfsmässig mit einer Latte geschlossen, welche dann auch später beim Einbringen der Balkonträger noch hilfreich war.

Dienstag, 24. August 2010

Hardcore Wochenende #2 (Dachabsenkung und Portalbetonierung)


Joni und ich haben uns letztes Wochenende zu einer Intensivsession verabredet. Zwei schöne Punkte standen auf der Liste: Die Früchte der langen OG-Arbeiten ernten und zwar in Form der Dachabsenkung. Und als zweites das Betonieren des einen Teilbogens für das Eingangsportal. Zu diesem Zwecke ist Joni Donnerstag Abend angereist. Ich habe noch am Freitag um 7 mit Anton Schmidt, meinem coolen Dachdecker, abgemacht, damit er mich instruieren kann, wie ich das Dach entlang der Trennlinien abdecken kann. Leider hat meine kleine Camera gerade ein Staubkorn innen an der Linse, darum immer dieser blöde schwarze/dunklere Bereich auf den Bildern.

Freitag, 19.8.2010

Freitag morgen haben wir dann mit den Vorbereitungen für die Dachabsenkung begonnen. Dazu habe ich auf dem dach entlang der Trennlinien der Dachpartie jeweils zwei Reihen Eternitplatten entfernt. Das kann man recht entspannt mit einem speziellen Werkzeug, mit dem man unter den jeweiligen Ziegel fährt und bei einem der zwei Nägel einhakt, mit denen der Ziegel oben auf den Dachlatten festgenagelt ist, und dann mit einem geziehlten Hammerschlag diesen Nagel durchtrennt. Auf dem Foto links kann man das Werkzeug knapp sehen.

In der Zwischenzeit hat Joni die Holzlatten, welche die Seiten des aufgestellten Daches gebildet haben, und sonstiges, störendes Material entfernt. Nach einem kurzen Pasta-Zmittag haben wir noch das Spenglermaterial (Bleche, Regenrinne, Kamineinfassung) entfernt und teilweise weggeflext. Im Anschluss mussten wir unsere Arbeit kurz unterbrechen, da wir noch Baumaterialien für die Dachabsenkung (weitere Bauspriesse) und den Samstag organisieren mussten, an dem die Betonierung des Teilbogens anstehen wird. Das waren ca 1 Kubikmeter Betonkies, Zement, Schaltafeln etwas neues Werkzeug, ausserdem ein Lochband für später am Abend, mit dem wir die Sparren an der Firstpfette festgenagelt haben, damit uns das Dach nicht wegrutscht, wenn wir es dann schlussendlich absenken.

Nachdem das Material endlich eingefahren war, haben wir uns an den Endspurt der Dachabsenkung gemacht. Zuerst habe ich die Sparren fixiert, dann haben wir die Ständer, welche die Sparren auf der Mittelpfette abstützten, herausgeschlagen. An der westlichen Trennlinie der Dachpartien haben wir einen Sparren seitlich etwas abgehobelt, da beim Aufstellen ein neuer Sparren parallel eingezogen wurde, welcher extrem nah neben dem abschliessenden Sparren der westlichsten Dachpartie platziert wurde, so dass diese nach der Absenkung direkt nebeneinander zu liegen kommen werden und die entstehende Reibung zu einem Problem beim Absenken werden könnte.

Dann war es soweit. Durch drehen an den Bauspriessen - vier an der Zahl - haben wir eigenlich fast innerhalb einer Stunde die 70 cm (gemessen an der Fusspfette) abgesenkt. Ab und zu musste man die Bauspriesse auswechseln, da das Gewinde eines jeden einzelnen nur etwa 30 cm lang ist. Dann muss man den Zapfen ein Loch weiter setzen. Östlich mussten wir noch einen Sparren herausschlagen und einen Ecke aus einem weiteren heraussägen, da dieser sonst auf dem Ringbalkensystem aufstehen würde. Eigenlich wäre es damit auch schon getan gewesen, leider sassen die zwei Sparren an der westlichen Trennlinie so knapp nebeneinander, dass man ruhig noch ein paar Millimeter mehr weghobeln hätte können: Das Dach hat sich dort festgeklemmt und wollte die letzten 10 cm einfach nicht kommen. Auch hebeln mit dem "Räubereisen", wobei ich zwischendurch mal komplett mit der Holzleiter abgerutsch bin, hat nicht viel bewirkt. Sogar eine Flaschenzugkonstruktion, mit welcher wir das Teildach etwas nach Osten ziehen wollten war erfolglos. Zu allem Übel hat es noch begonnen zu regnen, was die Sparren hat aufquellen lassen und somit die Reibung noch erhöhte. Es blieb mir nichts anderes übrig, als mit Stirnlampe im Dunkeln und bei Regen aufs Dach zu steigen und möglichst viel Widerstand zu entfernen. Unter anderem hatten sich auch noch ein paar Falze vom alten Blechdach an der Dachlattenkonstruktion verklemmt, welche das Eternitdach trägt. Schlussendlich haben wir dann die letzten Zentimeter mit Hüpfen von oben und hebeln unten auch noch überwunden und das Tageszielbier konnte geschüttet werden.

Samstag, 20.8.2010


Das aufwendigste an Betonierarbeiten ist das Erstellen einer guten Schalung, insbesondere, wenn es keine einfachen Wände sind. Bei komplexeren Strukturen muss man sich ausserdem Gedanken machen, wie man den Beton geschickt einbringen und auch gut verdichten kann. Am Samstag stand der südliche Teilbogen des Portals an, welcher innerhalb des alten Türtunnels zu liegen kommt. Nach einem anfänglichen Vermessen haben wir zuerst das alte Mauerwerk angespitzt, damit sich dieses gut mit dem Beton verbinden kann. Dann haben wir begonnen die Unterkonstruktion des Bogens zu zimmern, auf welche wir die Latten schrauben, welche den Bogen bilden. Dann haben wir innenseitig die seitlichen Schalung angebracht. Aussen habe ich eine Einschubskonstruktion hinter zwei Balken erstellt, in welche man ca 70 cm hohe Betonierabschnitte einschieben konnte. Ausserdem habe ich noch drei Armierungseisen für die Innenseite des Bogens vorbereitet.

Über all diesen Arbeiten wurde es 19:00 bis wir schlussendlich den Betonmischer anwerfen konnten. Nach etwa drei vollen Maschinen (je 50 kg Zement, 23 Liter Wasser und Zuschlag bis zur richtigen Konsistenz) war die Konstruktion gefüllt und verdichtet. Pro Maschine haben wir etwa 30 Minuten gebraucht.

Zwischendurch hat uns Mama ganz lieb ein Znacht vorbeigebracht, welches uns Bauarbeiterburschen wie gerufen kam. Ausserdem haben wir für am Sonntag abgemacht, da wir dort einen architektonischen Rundgang in Tschlin machen wollten, um ein paar Hausfarbenreferenzen zu begutachten.

Am Dienstag der darauffolgenden Woche habe ich noch den restlichen (nördlichen) Bogenabschnitt betoniert, sodass bald das komplette Portal ausgebrochen werden kann.

Den Verlust des Briefkastens hat übrigens Josch auf ganz herzige Weise mit einem Briefhaus kompensiert.

Sonntag, 11. Juli 2010

Fenster UG BA 2 abgeschlossen

dDie Fenster im UG BA 2 sind nun mit innen mit Kalksandstein aufgemauert. Somit ist es um die Statik der Südmauer wieder bestens bestellt, wenn sie sich sogar nicht in einem besseren Zustand als davor befindet. Am östlichen Ende habe ich nicht ganz bis zum Rand vorgemauert, somit lässt sich der Deckenbalken direkt einhängen. Die Wand ist an dieser Stelle sowieso 60 cm plus dick - da reichen die über 40 cm Kalksandstein.

Mittwoch, 23. Juni 2010

4 m3 Aushub, Fensterstürze Innen UG BA 2 Betoniert

Anfang der Woche habe ich Alberto sein Fahrrad übergeben, das ein Kreis um Mama ihm spendiert habe. Ich war der Organisator und Überbringer. Besorgt habe ich es in einem Veloladen, bei dem Jones gearbeitet hat: Ein Projekt der Stadt Zürich, welches Leuten eine bessere Integration im Leben ermöglichen soll. Naja, auf jeden Fall hat sich Mehari nicht vom Bedanken abhalten lassen und hat voller Tatendrang angefangen, den sich am Ende schlussendlich auf vier Kubikmeter belaufenden Aushub aus dem UG in BA 2 in die bestellte Mulde zu befördern. Ich habe währenddessen die Schalungen für die Leibungen und Fensterstürze auf der Innenseite im UG vorbereitet. Am Dienstag haben wir dann die erste Hälfte betoniert, am Mittwoch habe ich dann die Betoniererei mit der Hilfe von Werner, welcher mir die Eimer mit dem Beton hereingereicht hat, abgeschlossen. Ich habe die Stürze mit einem sogenannten C 20/25/XC1 Beton betoniert, welcher sich bestens für erhöhte statische Anforderungen eignet. Bei einem trockenen Korngemisch besteht dieser aus 50kg Zement und 23 Liter Wasser. Korngemisch wird soviel hinzugefügt, bis sich die gewünschte Konsistenz einstellt. Wenn man keinen Mechanischen Rüttler zur Verdichtung zu Verfügung hat und nur manuell verdichten kann, dann achtet man darauf, dass der Beton nicht zu steif ist (weicher Beton). Wichtig ist auch, dass man seitliche Schalunen frühestens nach drei Tagen, tragende nach drei Wochen ausschalt. Noch wichtiger ist, dass man den Beton sorgfältig nachbehandelt. Das heisst, dass man verhindert, dass der im Beton enthaltene Zement nicht verhungert, wenn das oberflächennahe Wasser verdampft. Das erfüllt eine Schalung sehr gut, offene Flächen müssen jedoch vorsichtig benässt und mit einer Blache vor dem Austrocknen geschützt werden. Ich habe schon mehrmals die Bildung von Schwindrissen beobachten können, die ich dann später mit einer solchen Nachbehandlung in den Griff bekommen habe.

Freitag, 21. Mai 2010

UG Aussen fast fertig, grosse Werkstatt

Letzten Freitag habe ich die Wand für die Tiefersetzung des westlichen Südfensters UG BA 2 ausgebrochen und teilweise schon wieder aufgemauert. Ausserdem habe ich noch das Fenster in der "Sauna" - dem Hausanschlussraum - für die Formatanpassung vorbereitet und einen Holzrahmen gezimmert, welcher einen sauberen Mauerwerksabschluss ermöglicht, welcher den Fenstereinbau erleichtert.

BA 2 bedeutet Bauabschnitt 2 für diejenigen, die mit unserer Nomenklatur noch nicht vertraut sind. BA 1 ist der traditionelle Wohnteil, also der westliche Teil des Hauses, BA 2 ist der ehemalige tablà, also die Scheune, welche in den 70ern schon so fies ausgebaut wurde und BA 3 ist die sogenannte Remise, der östlichste Annex in Holzbauweise.

Am Samstag habe ich dann die am Freitag maltraitierten Mauerteile der Planung entsprechend wieder verschlossen. Damit sind die grössten Arbeiten, welche für die Aussendämmung des UGs nötig sind, abgeschlossen. Es bleibt einzig die Anpassung des Fensters der Chaminada (Speisekammer) und die Zementierung der Fensterbänke innen, welche im Zuge der Betonierung der inneren Stürze ausgeführt werden.

Am Sonntag habe ich zusammen mit Annina den komischen Einbauraum im EG von BA 3 herausgerissen. Damit wurde der Raum zu einer richtig schön grossen Werkstatt, bei der auch die grossen Fenster endlich richtig zum tragen kommen. Jetzt fehlt nur noch eine richtige Werkbank. Evtl. kann ich von Jonas' Grossvater eine ausleihen, bis er selber einen Ort dafür gefunden hat, was wahrscheinlich eher in ein paar Jahren der Fall sein wird. Das wird sich Ende Mai herausstellen.

Ausserdem ist die erste Offerte für die Aussendämmung der Süd- und Westfassade von Bezzola-Denoth/Scuol eingetroffen. Jedoch nicht bei mir, sondern bei Herrn "Somon" Wiesmaier in Berlin. Jetzt fehlt nur noch die von Fabio. Damit wären wir auch schon bei den Aufgaben für Heute:
  • Weitere Offerten bei Markus Wetzel, Maurerarbeiten, Pradella, 7550 Scuol, 081 864 97 48 und L. Quadroni SA, Hoch-& Tiefbauunternehmung, 7556 Ramosch, 081 866 31 60 vorbereiten (mal anrufen und abklären)
  • Zementmischer bei Fabio auf Dienstag bestellen und gleichzeitig nach Sand- und Armierungsquelle fragen.
  • Mulden für a) leichte Abfälle und b) Terrain auf Dienstag bestellen
  • Mögliche Sandquelle: Koch AG, Impraisa fabrica & transports, Plan da Muglin, 7556 Ramosch, 081 866 32 92 

Mittwoch, 12. Mai 2010

Östliches Fenster UG BA 2 tiefergesetzt

Letzten Samstag hat der Umbau definitiv begonnen. Mit dem Ansetzen des Abbruchhammers an der Innenseite der Kellermauer unterhalb des östlichen Kellerfensters ist aus Theorie Praxis geworden. Das Mauerwerk ist sehr alt, der Mörtel hat eher die Bezeichnung Sand verdient, trotz der ca 50 bis 60 cm dicken Mauern hat mich bis Sonntag Nachmittag das mulmige Gefühl der absoluten Gebäudedestabilisierung nicht mehr verlassen. Zum Glück haben wir sehr viel Fotomaterial der Fassaden, welches ich zur Abgleich der Setzungsrisssituation herbeigezogen habe. Die Sorgen waren absolut unbegründet, auch Roberto als alter Engadinhausfachmann hat mich beruhigen können (und mir noch ein paar wertvolle Ratschläge zum Mauern gleich mit dazu gegeben). Meine Reaktion war sozusagen initiationsbedingt, denn wenn man ein Projekt eines solchen Umfangs anfängt, dann wird einem dies in solchen Momenten besonders bewusst. Von der parallelen Bearbeitung beider Fenster habe ich aus Sicherheitsgründen Abstand genommen und somit habe ich am Samstag den Ausbruch und die Aufmauerung bis zum neuen Sturz und am Sonntag den Rest ausgeführt, dann waren meine Mörtelvorräte erschöpft, denn die Restauration der Seiten der Kalksandsteinaufmauerung mit Bruchstein ist sehr mörtelintensiv (wie schon beschrieben).

Aufgrund des Zustandes des Gemäuers ziehe ich eine Aufmauerung im OG mit Ytong Porenbetonsteinen in Betracht, da diese eine wesentliche tiefere Dichte besitzen, als Kalksandstein oder sogar leichte Ziegel. Ausserdem sollten beim Einhängen des EG-Bodens in BA 2 ein Teil der jeweiligen Auflager mit Stahlträgern oder Ähnlichem unterfangen werden, um ein wenig Kraft aus der Wand zu nehmen. Ich habe eine Überschlagsrechnung für das Deckengewicht gemacht, um die ungefähre Auflagerkraft zu ermitteln. Mit einer Fliessestrichdicke von etwa 5 cm kommt man mit allen anderen Elementen auf ca 5.1t, das macht bei 7 Balken etwa 362 kg pro Auflager ohne Nutzlast.

Ausserdem habe ich beschlossen, dass wenn möglich noch die östliche Stützmauer diesen Sommer betoniert werden sollte, den dann kann man die Südwand in deren Armierung verankern, was wesentlich angenehmer geht, solange die Aussenwand noch nicht gedämmt ist. Aus diesem Grund habe ich mich schon einmal um einen Betonmischer (Fabiobau) gekümmert. Sand bekommt man beim Koch, Zement bei HGC. Einzig für Armierungsstahl muss ich noch eine Quelle ausmachen, da ich auch für die Fertigstellung der UG-Fenster noch etwas Stahl benötige, denn die inneren Stürze werde ich in armiertem Ortbeton ausführen, da auf den Stürzen beider Fenster Balken der UG-Decke auflagern und die Mauer in den Leibungen der Fenster schwach ist und somit gleichzeitig saniert werden kann. Dies kann dann gleichzeitig als Betonierübung angesehen werden.

Heute habe ich mich um Mörtelnachschub gekümmert, ich konnte die 8 Säcke jedoch noch nicht nach Sent transportieren, da die beiden Mobility Autos wegen Auffahrt besetzt sind, nun hoffe ich, dass ich morgen Werners Combo ausleihen darf. Am Wochenende werde ich dann das westliche Fenster tiefer setzen, was wesentlich entspannter sein wird, als das östliche, da dieses nicht 80 sondern nur etwa 30 cm tiefer gesetzt werden muss. Ausserdem werde ich noch eine Mulde für die Unmengen an Bauschutt organisieren und hoffen, dass das am Freitag noch möglich ist. Dann kann das ganze Wochenende kubikmeterweise Terrain aus dem UG BA 2 geschaufelt werden.

Freitag, 30. April 2010

BA2-UG-01 Fenster Süd Mitte geschlossen

Das mittlere Fenster im UG BA2 ist geschlossen. Viel schöner wird es nicht verputzt, denn die Wärmedämmung wird direkt auf der alten Fassade befestigt, da macht Schönheit keinen Sinn.

Für die Ausführung der anderen Fenster fehlt noch ein Rotationslaser, damit die Stürze nicht mit den zukünftigen Deckenbalken kollidieren, die Fenster jedoch nicht zu tief liegen (von aussen gesehen, denn von innen werden sie recht weit oben liegen).

Bei Rotationslasern ist es äusserst wichtig, dass diese selbst-nivellierend sind. Alles andere macht keinen Sinn und ist rausgeschmissenes Geld.